Die 10 Gebote der Pay-Per-Click Werbung

Juni 6th, 2007 | by OneOneTwo |

Diese Liste enthält 10 sehr wichtige Punkte die es für den eigenen PPC Erfolg zu berücksichtigen gilt.

1.) Mach deine Keyword Hausaufgaben
Benutze Googles freies Keyword tool oder WordTracker, um herauszufinden welche Keywords am beliebtesten sind. Je beliebtester ein Keyword, desto teurer wird es auch sein. Während du aber schaust welche Keywords am teuersten sind, stolperst du auch über die Keywords die von anderen nicht so stark beworben werden. Schau dir diese genau an. Sie sind vielleicht der Schlüssel zu einer erfolgreichen Nischen-Kampagne.

2.) Pack deine Anzeigengruppen nicht zusammen
Du solltest versuchen deine Anzeigengruppen nach Keywords zu sortieren. Was auch immer du bewirbst, zerlege deine Keywordlisten in auf einander bezogene Gruppen, welche dieselben Zielwörter enthalten und schreibe Anzeigen die genau auf diese Wörter angepasst sind. Deine Anzeigen werden durch ihre Qualität viel höher angezeigt und Suchbegriffe werden in den Ergebnissen fett dargetsellt - ein Klickraten bzw. click-through-rate Verstärker.

3.) Überleg dir ein super Verkaufsargument
Was ist dein Angebot? Warum bist du besser als andere? Was macht dich so einzigartig? Denk daran, dass deine Anzeigen zusammen mit denen von Mitbewerbern dargestellt werden. Der Unterschied zwischen einem Benutzer der dein Anzeige oder die eines Konkurrenten anklickt ist nur 100 Pixel auf dem Bildschirm groß – oder eine Millisekunde lang. Du mußt deine potentiellen Besucher bzw. Kunden davon überzeugen, dass du derjenige bist den sie wollen bzw., dass du ihnen bieten kannst was sie brauchen.

4.) Schick sie auf keinen Fall auf deine Startseite
Das ist ungefähr das dümmste was du mit deiner Pay-Per-Click Kampagne machen kannst. Allen geht es darum möglichst schnell etwas zu finden und so wenig Zeit wie möglich dafür aufzuwenden dies zu suchen. Versuch doch einmal deine Anzeigenbesucher zu deiner Startseite zu schicken und du wirst sehen, wie schnell sie diese wieder verlassen. Verschwende nicht dein Werbebudget – schick sie auf optimierte landing pages bzw. Zielseiten.

5.) Optimiere deine Zielseiten
Deine Zielseiten müssen den Besuchern sofort klar machen, dass sie am richtigen Platz gelandet sind. Von der Gestaltung, denn Texten und deinem Angebot her müssen sie das wissen. Auch, dass dies ist wonach sie gesucht haben, dass es sich bei dir befindet, warum dies besser als die Konkurrenz ist und wie einfach es ist dies zu bekommen. In den meisten Fällen brauchst du viele unterschiedliche Zielseiten basierend auf deinen unterschiedlichen Anzeigengruppen und Keywords, aber denk mal drüber nach: Wenn deine Besucher nicht auf den Zielseiten landen, die exakt ihren Suchbegriffen entsprechen, dann werden sie doch sofort wieder abhauen und dein Werbebudget dabei Stück für Stück mitnehmen.

6.) Lüge nicht in deinen Anzeigen
Die Leute sind nicht blöd. Wenn du in deinen Anzeigen etwas versprichst, dann tätest du gut dich daran auch zu halten. Wenn du das nicht machst, verschwendest du nicht nur viele Euros deines Werbebudgets, sondern beschädigst auch noch deine Marke. Sei ehrlich und konzentrier dich auf die Punkte wo du dich wirklich von der Konkurrenz abhebst. Grandiose Textanzeigen bringen vielleicht viele Klicks, aber wenn sie nicht der Wahrheit entsprechen bringen sie keine Konversionen.

7.) Der Name deiner Domain zählt
In den meisten Fällen kannst du deine Hauptstartseite anzeigen lassen, aber richte die Anzeigen doch einmal auf eine Seite einer anderen Domain aus. Warum das eine Rolle spielen soll? Wenn du einen Domainnamen hast, der den Keywordtext enthält, dann wird dieser fett erscheinen und deine Konversionsrate erhöhen. Also gib die optimierte Domain als die darzustellende Domain an, richte deine Anzeigen an diesen Zielseiten aus und du kannst in den meisten Fällen höhere CTRs bzw. Klickraten erwarten.

8.) Benutze ausschließende Keywords
Google hat ein neues Ausschließende Keywords tool, welches es dir ermöglicht ausschließende Keywords für deine Anzeigenschaltung zu ermitteln. Ausschließende Kewords sind solche, bei denen deine Anzeigen nicht angezeigt werden sollen. Zum Beispiel wenn du nagelneue “Highspeed Rechner” anbietest, dann kannst du angeben, dass deine Anzeigen bei Eingabe von “gebrauchte Highspeed Rechner” nicht erscheinen sollen. Wenn du ausschließende Keywords nicht benutzt, verpasst du eine Chance mehr guten Traffic auf deine Zielseiten zu ziehen, und dies kann sich nachweisbar auf deine Konversionsraten auswirken.

9.) Teste, teste und teste noch mehr.
Das beste an der Werbung im Internet ist, dass du genau messen und analysieren kannst wie erfolgreich sie ist. Es ist einfach A/B-Tests mit Pay-Per-Click Werbung zu machen. Verändern ein Wort, füg ein Komma hinzu, bau ein besonderes Nutzenversprechen mit ein … Aber achte darauf, dass du nur eine Veränderung zur Zeit vornimmst, sonst wirst du nicht wissen welche Variabel für bestimmte Unterschiede verantwortlich ist. Du wirst merken, dass dies ein guter Weg ist um deine Klickrate zu erhöhen – aber vergiß nicht, dass Klicks nicht alles sind.

10.) Steck dich nicht selbst in irgendeine Schublade
Wir alles wissen das Google AdWords der am weitesten verbreiteste Pay-Per-Click Service ist. Deine Konkurrenten wissen es, deine Besucher wissen es – selbst deine Großmutter weiß es vielleicht schon. Deshalb wäre es auch nicht besonders schlau Google bei deinen Werbemaßnahme zu ignorieren, aber vergiß nicht das da draußen auch noch andere Suchmaschinen sind, welche ähnliche Services anbieten. Yahoos Search Marketing Sponsored Search und das neue Panama Suchsystem holt auf und ist auch bald in Deutschland erhältlich. Microsofts adCenter ist auch nicht etwas das man einfach links liegen lassen sollte. Allerdings ist es zur Zeit nicht sicher, ob es auch nach Deutschland kommen wird. Falls du eine englische Seite betreibst, bieten beide Firmen zur Zeit gute Angebote für neue Pay-Per-Click Werber um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nutz dies zu deinem Vorteil und streu ein bißchen deine Werbemaßnahmen.

(Quelle: Mike Tekula, übersetzt und umgeschrieben von OneOneTwo.)

Hier gehts zu den verschiedenen Anbietern:

Yahoo Sponsored Search

Yahoo Panama (In ein paar Tagen auch in Deutschland)

Microsoft adCenter und ein Beitrag über dessen Zukunft in Deutschland gibt es hier.

Weiterer Artikel zum Thema: Neue Werbeplattform von Yahoo

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