Subvert and Profit als Marketing Channel? (2/7)
Mai 26th, 2007 | by Bib Neyo |Jason Bartholme fragt in seinem Blog: „Würdest du Subvert and Profit Services nutzen, um deinen Artikel auf die erste Seite zu bringen? Hättest du moralische Probleme mit solch einer Methode mehr Traffic zu generieren?“
Auch wenn er angibt das er sich mit der Antwort auf diese Frage selbst nicht sicher sei, so ist er es zumindest mit seinen Berechnungen. Jason zu Folge kommen auf die Bewertungen durch S&P ca. 50% weitere diggs von anderen legitimen Usern. Dies bedeutet, dass man - wenn man es richtig anstellt - mit ca. $40 die Aufmerksamkeit von tausenden von Besuchern bekommen kann.
Christain Mezei zeigt eine ungefähre Nummer an diggs die man benötigt, um auf die Startseite von Digg.com zu gelangen:
1. Technology (and the sub-categories) - about 50 diggs required, but it may go up to 90.
2. Science (and the sub-categories) - about 65-70 diggs required, but it may go up to 85.
3. World & Business (and the sub-categories) - about 80-90 diggs required, but it may go up to 100.
4. Sports (and the sub-categories) - about 30-40 diggs required, but it may go up to 50.
5. Videos (and the sub-categories) - about 55-60 diggs required, but it may go up to 80.
6. Entertainment (and the sub-categories) - about 50-55 diggs required, but it may go up to 70.
7. Gaming (and the sub-categories) - about 35-50 diggs required, but it may go up to 60.
(Quelle: Jason Bartholme)
S&P dazu: „We estimate that we are 50 to 100 times more cost effective than conventional Internet advertising. Our cost per click is about $0.003, whereas the cost per click of conventional Internet advertising (such as Google AdWords) is about $0.15. Through Subvert and Profit, it costs about $75 to get a story on the front page of Digg, where it will receive about 25,000 clicks.“
Dabei liegen 2 Vorteile von S&P als Marketing Channel auf der Hand:
1. Traffic von Digg.com
Communities wie Digg oder dessen deutscher Clone Yigg werden immer beliebter um Inhalte zu verbreiten und Artikel zu lesen, deren Qualität bereits von anderen bewertet wurde. Das Hauptproblem bei solch einer Art des Artikel Marketing ist dabei die Qualität des Traffics. Man hat keine Daten über die Interessen der User und jeder Versuch Produkte oder Services zu verkaufen ist weit entfernt von jeglicher gezielten digitalen Marketing Kampagne.
2. Suchmaschinen Optimierung
Digg hat einen Pagerank von 8/10 und ist daher eine interessante Basis fürs Link Marketing. Einen Link zu kaufen der eine Zeit lang auf der Startseite erscheint, kann weitaus effektiver sein als traditionelle Link building Kampagnen. Bei einem qualitativ hochwertigem Artikel könnte dies sogar weitreichende Netzwerkeffekte haben und ein bemerkenswertes Marketingtool darstellen. Dennoch gilt: Umso interessanter der Artikel, desto länger wird er auch eine Topposition einnehmen können. Letztendlich sieht Vanilla DigitalSubvert and Profit deswegen auch als einen zukünftigen Graumarkt für PPP – PayPerPost Aktivitäten innerhalb des Artikel Marketings.
Fortsetzung: Subvert and Profit - Erfahrungen von Digg Usern (3/7)